Kategorie-Archiv: Meldungen

Exoskelett ohne eigene Energieversorgung erleichtert das Laufen

Der menschliche Gehapparat hat sich über Millionen von Jahren evolutionär entwickelt, wäre es da nicht zu erwarten, dass es nicht mehr viel zu verbessern gibt ? Amerikanische Forscher haben das Gegenteil bewiesen. Eine passive (also nicht mit eigener Energieversorgung versehene) Unterstützung der Unterschenkelmuskeln führt zu einer Energieersparnis von ca. 7% (dies würde ungefähr der Energie entsprechen, die beim Tragen von zusätzlichen 4kg verbraucht wird) bei gesunden Versuchspersonen. Diese Energieersparnis mag klein erscheinen, zeigt aber, dass natürliche Evolution nicht zwangsläufig zu optimalen Ergebnissen führt.

Die Funktionsweise der „Gehhilfe“ ist in diesem Video zu sehen:

Quelle: Nature News (englisch)

 

Eine Alternative zum konventionellen Stromnetz? – Drahtlose Energieversorgung

Damit die zuverlässige Stromversorgung in Deutschland auch in Zukunft gewährleistet werden kann, ist ein Ausbau des Stromnetzes notwendig. Nur so gelangt der Strom, der zukünftig immer mehr aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, selbst von den entlegensten Offshore-Windparks und Photovoltaik-Dächern zeitnah zu den Verbrauchern. Langfristig könnte sich allerdings auch noch die Möglichkeit der kabellosen Stromversorgung ergeben. Bisherige Forschungen dazu sind bereits sehr erfolgreich. […]

Neuer Durchbruch bei der kabellosen Stromübertragung

Japanischen Wissenschaftlern gelang es kürzlich in einem Experiment, zehn Kilowatt im Weltall produzierte Solarenergie über 500 Meter zu übertragen. Dabei wurde die Energie in Mikrowellen umgewandelt. Eine Antenne, welche die Forscher zuvor installiert hatten, fing diese Mikrowellen ein. Durch die anschließende Rückverwandlung der Wellen in Strom leuchteten die mit diesem System verknüpften LED-Lampen auf. Das Experiment ist Teil eines Forschungsprogramms, das auf einer Schiffswerft von Mitsubishi Heavy Industries stattfand. […]

Quelle/zum Artikel: http://www.scinexx.de/business-18720-2015-03-27.html

Grüne Gentechnik ist keine Hochrisikotechnologie

In einem Interview in der Sendung Forschung Aktuell des Deutschlandfunk geht Matin Qaim, Professor für Agrarökonomie an der Uni Göttingen auf Pläne des Bundeslandwirtschaftsministers Christian Schmidt ein, den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in Deutschland grundsätzlich zu verbieten.

Dieses Verbot scheint ausschließlich eine Reaktion auf die allgemeinen Verunsicherung in der Bevölkerung zu sein. Zahlreiche wissenschaftliche Studien in den letzten Jahrzehnten haben bisher keine höheren Risiken nachweisen können (Wikipedia), eine Tatsache, die in der öffentlichen Diskussion kaum erwähnt wird.

Ein rigoroses Verbot würde nicht nur den komerziellen Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen (wie er in vielen Ländern der Welt bereits längere Zeit üblich ist) verhindern, sondern auch jegliche wissenschaftliche Forschung in Deutschland praktisch unmöglich machen. Dies würde die weitere Erforschung sowohl der Chancen als auch der Risiken dieser Technologie hierzulande verhindern.

Jenseits von Ebola

Während alle Welt auf die Ebola-Epidemie schaut, sorgen sich Forscher wegen ganz anderer Infektionskrankheiten. Denn immer wieder schaffen Erreger den Sprung vom Tier zum Menschen und reisen mit ihnen um den Erdball.

Hier schlafen unsere Freunde bei minus 80 Grad.“ Mit Schwung öffnet Jonas Schmidt-Chanasit die Edelstahltür des Gefrierschranks im S3-Labor des Bernhard-Nocht-Instituts (BNI) in Hamburg. Der Virologe zieht einen Schieber heraus, in dem gelbe und orange Plastikdosen mit merkwürdigen Beschriftungen stehen: Oropouche, West-Nil, Zypern, La Crosse, Dengue, Tahyna, Batai, Zika, Chikungunya, Sindbis, Usutu und O’nyong-nyong steht auf den Plastikdosen.

Was nach Urlaub und fernen Ländern klingt, sind allerdings die Namen von Viren, die schon längst nicht mehr auf ihre Ursprungsländer in Afrika, Südostasien oder Südamerika beschränkt sind. In Flugzeugen, Frachtschiffen und Lkws sind sie über Ländergrenzen und Kontinente hinweg um die Welt gereist. Sindbis, Batai und Usutu beispielsweise stammen eigentlich aus Ägypten, Malaysia und Südafrika – doch der Virenjäger Schmidt-Chanasit hat sie in Deutschland nachgewiesen. Diese drei verursachen meist nur grippeähnliche Symptome und führen selten zu ernsteren Komplikationen. […]

Weiter/Quelle: http://www.heise.de/tr/artikel/Jenseits-von-Ebola-2569179.html

Das bionische Tierreich wird erweitert

Der Esslinger Maschinenbaukonzern Festo zeigt auf der Hannover Messe zum wiederholten Mal bionische Roboter. Diesmal sind es Ameisen und Schmetterlinge, die sogar zusammenarbeiten.

Dass Festo zur Hannover Messe neue bionische Kabinettstückchen mitbringt, hat mittlerweile Tradition: So zeigte der Konzern schon 2011 mit dem „Smartbird“ eine künstliche Möwe, die weltweit für Aufsehen sorgte. Es folgten weitere Erfindungen wie die künstliche Libelle BionicOpter oder das robotische BeuteltierBionicKangaroo.

2015 kommt der schwäbische Steuerungs- und Automatisierungstechniker im Rahmen des von ihm angestoßenen Bionic Learning Network, an dem auch noch weitere Entwickler sowie Hochschulen und Forschungsinstitute beteiligt sind, mit gleich zwei Robotern: Den an Ameisen orientierten BionicANTs und den eMotion Butterflies, die sich an Schmetterlingen orientieren. […]

Weiter/Quelle: http://www.heise.de/tr/artikel/Das-bionische-Tierreich-wird-erweitert-2587277.html

Eisenmineral Magnetit dient verschiedenen Bakterienarten als Energiespeicher

Arbeitsteilung bei Bakterien: Einige Bakterien nutzen Eisenminerale wie wiederaufladbare Batterien. Die spezialisierten Mikroorganismen können ihre Energie in winzigen magnetischen Nanopartikeln speichern, wie Forscher nun herausgefunden haben. Diese Energie können andere Bakterien bei Bedarf nutzen, erläutern die Forscher in der Fachzeitschrift „Science“ […]

Quelle/zum Artikel: http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18719-2015-03-27.html

Wann werden unsere Flugzeuge von Robotern gesteuer

Während zahllose Medien trotz der eher dünnen Faktenlage versuchen, alle Details des Falls aus technischer, ethischer, psychologischer oder einfach nur voyeuristischer Sicht zu beleuchten, weist das tragische Unglück auch auf eine weitere allgemeinere und für die Zukunft der Luftfahrt entscheidende Debatte hin: Warum lassen wir unsere Passagiermaschinen eigentlich noch immer von Menschen und nicht von Robotern steuern?

Moderne Flugzeuge sind bereits heute hochautomatisierte Systeme, so dass mit der neuesten Technik (über die der abgestürzte Airbus A320 jedoch noch nicht verfügte) sogar die Flugkontrolle vom Boden aus in den Autopilot eingreifen oder die Steuerung des Flugzeugs übernehmen kann. […]

Quelle/zum Artikel: http://motherboard.vice.com/de/read/zeit-fuer-roboter-piloten-623

Diese chinesischen Altmetall-Farmer bauen gigantische Autoschrott-Transformer

​In Deutschland macht der gemeine Altmetalldieb mit seiner Beute kaum mehr als ein paar Euro auf dem Wertstoffhof, die ihm meist nicht mal einen schönen Urlaub an der Mecklenburgischen Seeplatte ermöglichen.

Ein südchinesischer Bauer und sein Sohn haben ein wesentlich rentableres Recyclingmodell eingeschlagen: Sie erwirtschaften mit ihrem Altmetall um die 146.000 Euro im Jahr. Dabei machen sich die Tüftler den massiven Erfolg der Transformers zu Nutze und bauen riesige Roboter-Kolosse aus Autoschrott und Eisenabfall.​ […]

Quelle/zum Artikel: http://motherboard.vice.com/de/read/altmetall-farmer-und-sein-sohn-entwickeln-uebergrosse-elektroschrott-transformer-724

Autonome Fortpflanzung: Dieser Roboterarm baut Kopien von sich selbst

Ein dänischer Roboterhersteller hat seinen neuen Roboterarm vorgestellt, den UR3. So weit, so langweilig. Dachte auch ich, als ich diese Neuigkeit gelesen habe. Aber: Dieser vermaledeite Arm kann ziemlich viel. So viel, dass auch einem normalsterblichen Ingenieur ein wenig unheimlich wird.

Die sechsachsige Maschine kann zum Beispiel die Oberfläche und die Umrisse eines Körpers nachfühlen und an den Rändern verkleben, ohne dafür speziell programmiert zu sein. Dafür braucht der Roboter nicht mal eine Kamera. Wenn er eine Schraube festzieht, weiß er, wie sanft er drücken darf und wo das korrekte Drehmoment liegt.

Seine Vielseitigkeit geht aber noch weiter: Schon heute hilft er in den Hallen bei Universal Robots beim Bau seiner eigenen Duplikate. Er selbst erledigt die Fertigung und den Zusammenbau der Teile, aus denen neue Roboterarme gefertigt werden. Ein Roboter also, der sich zumindest bei entsprechender Programmierung autonom fortpflanzt. […]

Weiter/Quelle: http://motherboard.vice.com/de/read/dieser-roboterarm-kann-kopien-von-sich-selbst-bauen-444