Kategorie-Archiv: News

Google-Forschungschef: Suchmaschine der Zukunft „gesprächiger“

Peter Norvig spricht bei Gödel Lecture an der TU Wien über die Lernfähigkeit von Computern

Er hat den angeblich längsten palindromischen Satz der Welt geschaffen, eine der bekanntesten Powerpoint-Satiren kreiert und nebenbei ist er Computerwissenschafter und Forschungsdirektor bei Google. Am Donnerstagabend spricht Peter Norvig an der Technischen Universität (TU) Wien über Künstliche Intelligenz, wie Computer lernen und warum die Suchmaschine der Zukunft „gesprächiger“ sein soll. […]

Quelle/zum Artikel: http://derstandard.at/2000013382613/Google-Forschungschef-Suchmaschine-der-Zukunft-wird-gespraechiger

Transhumanismus oder der Traum vom Tech-Menschen

Gottlieb Duttweiler Institute:

Cyborgs, Gehirn-Backups auf dem Computer und ewiges Leben: Der Transhumanismus propagiert die Überwindung menschlicher Grenzen mithilfe der Technologie. Ted Chu erklärt Potenzial und Gefahren der posthumanen Idee am GDI-Trendtag 2015.

Quelle/zum Artikel: http://www.gdi.ch/de/Think-Tank/Trend-News/Transhumanismus-oder-der-Traum-vom-Tech-Menschen

 

Biotinte basierend auf Spinnenseide: Neue Chancen für die regenerative Medizin

Spinnenseide eignet sich hervorragend als Material für Biotinte, mit der gewebeähnliche Strukturen im dreidimensionalen Druck hergestellt werden können. Die dabei verwendeten lebenden Zellen von Menschen oder Tieren bleiben in der Regel funktionstüchtig. So eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten für die Regeneration von Herzmuskel-, Haut- oder Nervengewebe.

Zu diesem Ergebnis kommen Forschungsarbeiten, die aus einer engen Zusammenarbeit von Prof. Dr. Thomas Scheibel (Lehrstuhl für Biomaterialien, Universität Bayreuth) und Prof. Dr. Jürgen Groll (Lehrstuhl für Funktionswerkstoffe der Medizin und der Zahnheilkunde, Universität Würzburg) hervorgegangen sind. […]

Als lebende Zellen wurden zunächst Fibroblasten von Mäusen und anschließend – mit gleichbleibendem Erfolg – menschliche Zellen verwendet. „Die bisher erzielten Forschungsergebnisse machen uns deshalb zuversichtlich, dass sich durch den Einsatz von Spinnenseide als Biotinte langfristig völlig neue Perspektiven für die regenerative Medizin erschließen“, erklärt Prof. Dr. Thomas Scheibel.

„Es wäre beispielsweise möglich, Zellstrukturen zu züchten, die funktionsunfähiges Herzmuskelgewebe ersetzen. Und auch im Hinblick auf die Reparatur zerstörter Nervenbahnen oder Hautpartien zeichnen sich hochinteressante Möglichkeiten ab, die wir in unseren Forschungsarbeiten zur Biofabrikation weiter ausloten wollen.“

Prof. Dr. Jürgen Groll ergänzt: „Die Biofabrikation braucht dringend neue Biotinten mit variablen Eigenschaften, um funktionale Gewebestrukturen züchten zu können. Mit dem neuen 3D-Druckverfahren auf der Basis von Spinnenseide konnten wir das Forschungsfeld um eine vielversprechende Möglichkeit erweitern.“ […]

Quelle/zum Artikel: http://www.innovations-report.de/html/berichte/biowissenschaften-chemie/biotinte-basierend-auf-spinnenseide-neue-chancen-fuer-die-regenerative-medizin.html

Wir müssen jetzt ernsthaft über ein bedingungsloses Grundeinkommen sprechen

Roboter übernehmen unsere Jobs, Apps machen uns zu selbstständigen Unternehmern. Schön, doch ohne soziales Sicherheitsnetz stürzen wir ab.

Roboter und künstliche Intelligenz waren das beherrschende Medienthema über Neujahr. Die Experten waren sich dabei einig.«Nichts wird so bleiben, wie es war», erklärt Dirk Helbling, Komplexitätsforscher der ETH Zürich in der «SonntagsZeitung» und fährt fort: «In den meisten europäischen Ländern werden circa 50 Prozent der Arbeitsplätze verloren gehen.» […]

Dank Maschinen endlich menschlich arbeiten

Ob Sharing- oder On-Demand-Economy, die sich anbahnende Wirtschaftsordnung wird nur dann funktionieren, wenn sie mit einem bedingungslosen Grundeinkommen abgesichert wird. Will heissen: Jeder Mensch, ob Frau oder Mann, ob Kind oder Rentner, erhält automatisch einen Betrag, der ihm ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.

Das Grundeinkommen ist so gesehen keine Illusion weltfremder Romantiker, sondern die Voraussetzung für eine neue Arbeitswelt, eine Arbeitswelt, in der Menschen dank Robotern und künstlicher Intelligenz humaner arbeiten können, aber nur dann, wenn sie auch sozial abgesichert sind.  […]

Quelle/zum Artikel: http://www.watson.ch/!900046946

Niederländischer Bitcoin-Cyborg implantiert sich seine Geldbörse in die Hand

Martijn Wismeijer verwandelt nicht nur deinen miesen Internetauftritt in eine „Kick-Ass-Website“, er hat sich in der vergangenen Woche auch zwei Microchips implantieren lassen, mit denen er mobile Bitcoin-Zahlungen erledigen kann. Der niederländische IT-Consultant und Sicherheitsspezialist möchte damit die Alltagstauglichkeit der virtuellen Kryptowährung demonstrieren—und handelt gleichzeitig auch nicht ganz ohne Eigeninteresse. Denn Wismeijer ist ganz nebenbei auch Gründer des Unternehmens Mr. Bitcoin, das einen Art Geldautomaten-Service für Bitcoins anbietet.

Erfahrene Cyborgs wie  Tim Cannon können ein Lied davon singen, dass dir kein konventioneller Arzt ein technisches Gerät ohne gesundheitlichen Mehrwert unter die Haut einpflanzt. So wandte sich Winsmeijer an die seiner Auskunft nach einzige Person in den Niederlanden, die Erfahrung mit solchen Implantationen hat: den Body Modification-Artist Tom van Oudenaarden vom Piercing Studio Utrecht. Er implantierte Mr. Bitcoin einen NFC (Near Field Communication)-Mikrochip des Modells NTAG216 in seine beiden Hände. Das Modell kann sich jeder geneigte Körperaufrüster längst für schlappe 70 Euro selbst bestellen. […]

Weiter/Quelle: http://motherboard.vice.com/de/read/der-mann-mit-der-bitcoin-hand-473

Gentherapie – Die Reparatur der Natur

Künftige Gentherapien könnten nicht nur Defekte im Erbgut heilen, sondern auch Aids. Weil sie so präzise sind, versprechen sie zudem weniger Nebenwirkungen.

[…] „Für den Transport des heilenden Gens in die Zelle werden umgebaute Viren benutzt“, sagt Toni Cathomen, Direktor am Institut für Zell- und Gentherapie (IZG) des Uniklinikums Freiburg. Diese Genfähren, sogenannte Vektoren, klinken sich mitsamt ihrer heilsamen Fracht im Genom der Zellen ein. Ein grobschlächtiges Verfahren, bei dem das therapeutische Gen blind an einem zufälligen Ort im Erbgut des Patienten landet. Geschieht das an der falschen Stelle, kann zufällig ein Krebsgen aktiviert werden. Schon lang suchen die Gentherapeuten daher nach Alternativen. „Wir wollen weg von den Vektoren“, sagt Cathomen.

Seit zwei Jahren erobert ein neues Verfahren die Labore. Eine Technik, mit der Wissenschaftler beliebige Veränderungen der Erbinformation vornehmen können – punktgenau und hocheffizient. Sie ist einfach, robust und billig und hat sich in der biologischen Grundlagenforschung in weniger als einem Jahr etabliert. Derzeit erreicht sie die medizinische oder „rote“ Biotechnologie (und damit auch die Stammzellforschung) sowie die Grüne Gentechnik*. Bald dürfte sie auch bei Patienten in den Kliniken erprobt werden. Eine neue Form der Gentherapie, so hoffen die Fachleute, soll dann Menschen retten – wirkmächtig und risikoarm. Das komplizierteste an der Technik ist ihr Name: Crispr/Cas9.

Von „Genome-Engineering“ oder „Genome-Editing“ sprechen Wissenschaftler bei dieser direkten Art der Genmanipulation: Die kodierte Information lässt sich direkt an ihrem Platz im Erbgut bearbeiten, ohne dass die natürliche Umgebung im Erbmolekül zerstört wird. Jeden einzelnen Buchstaben im Genom sollen Therapeuten mit dieser hochpräzisen Methode bearbeiten können. Das Verfahren verwirklicht die ideale Gentherapie. Defekte Gene werden nicht ersetzt wie bisher – sondern buchstäblich geheilt. […]

zum Artikel/Quelle: http://www.zeit.de/2014/44/gentherapie-aids-heilung-nebenwirkungen

Google will mit Nanopartikeln Krebs und drohende Herzattacken im Menschen aufspüren

Google will rein in den Menschen. Das neueste futuristische Spezialprojekt des US-Internetgiganten: Eine Technik, die eine Art Frühwarnsystem für Krebs und andere Krankheiten werden soll. Dazu sollen winzige Nanopartikel in die Blutlaufbahn eingeschleust werden. Und ein Armband zeigt, wie es um die Gesundheit steht.

Die geplante Methode soll zunächst eine Art Frühwarnsystem sein. Google will damit kranke Körperzellen aufspüren und beispielsweise die Heilungschancen bei Krebs erhöhen oder drohende Herzattacken verhindern. „Jeder Test, für den sie einen Arzt aufsuchen, soll durch dieses System ersetzt werden“, erklärte Andrew Conrad auf einer Technikkonferenz der amerikanischen Zeitung The Wall Street Journal. Conrad leitet das Team für Lebenswissenschaften im Labor Google X. Die Forscher dort, so wurde im Juli bekannt, wollen alle medizinischen Daten über Menschen sammeln. Am Anfang sollen es knapp 200 Personen sein, später Tausende.

Magnetische Nanopartikel als Tablette schlucken

Für das Frühwarnsystem will das Forscherteam in Googles Geheimlabor magnetische Nanopartikel in den menschlichen Blutkreislauf einschleusen: Der Patient schluckt einfach eine Tablette. Die Nanopartikel darin sind nur so groß wie ein Tausendstel eines roten Blutkörperchens. Dessen mittlerer Durchmesser liegt übrigens bei sechs bis acht Mikrometern. Solange sich die Partikel frei bewegen, ist alles im grünen Bereich. Doch sobald sie an eine Zelle andocken, geht der Alarm los: Die Informationen werden dann nach außen transportiert – an ein Armband, das der Patient trägt und das mit Sensoren ausgestattet ist. […]

Skepsis bei Krebsexperten

Die Reaktionen auf Googles aktuellen Vorstoß fallen verhalten aus. So sagte Otmar Wiestler, der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg gegenüber faz.net: Prinzipiell seien Nanopartikel eine interessante Perspektive für die Diagnose und auch Behandlung von Krebserkrankungen. Aber: „Bevor eine solche Technik routinemäßig zur Früherkennung von Krebs eingesetzt werden kann, wird es nach meiner Überzeugung noch viele Jahre dauern.“

Auch Forscher in Deutschland experimentieren mit den winzigen Teilchen. So etwa das Fraunhofer Institut für Angewandte Polymerforschung in Potsdam. Dort wurden Nanopartikel als Transportvehikel eingesetzt, um Krebsmedikamente zu Tumoren zu bringen. Im vergangenen Jahr wiesen die Forscher in Labortests nach, dass mit der Technik weniger Krebszellen überleben. […]

Quelle: ingenieur.de

Bionic boots let you run as fast as a CAR

With their wide, springy gait, ostriches can reach speeds of 40mph (70 km/h), covering up to 16ft (5 metres) in a single stride.

As a child, Keahi Seymour was fascinated by what appeared to be the effortless speed and agility of these creatures, making them the fastest running birds on the planet.

Now the San Francisco-based inventor has created a prototype gadget that he claims will allow humans to experience what it’s like to reach these incredible speeds.

Dubbed the ‘Bionic Boot’, the shoes have springs on the back designed to imitate the Achilles tendon of an ostrich or kangaroo, giving the wearer more down force when running.

Mr Seymour has been working on the boots for several years, and has already produced dozens of prototypes.

Last month, he took his Bionic Boots to the Maker Faire in New York to demonstrate its capabilities.

In its current form, the device can reach speeds of up to 25 mph (40 km/h) – or the same speed as a slow-moving car.

Quelle/weiter: http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2814086/Bionic-boots-let-run-fast-CAR-Springy-shoes-mimic-ostrich-s-gait-let-wearers-travel-25-miles-hour.html

 

Erfolgreiche Transplantationen: Ärzte verpflanzen tote Herzen

Spenderherzen sind weltweit knapp, Hunderttausende warten auf eine lebensrettende Transplantation. Jetzt ist es australischen Ärzten gelungen, tote Herzen zu verpflanzen. Ihre Hoffnung: bis zu 30 Prozent mehr Patienten retten.

In Australien haben Mediziner Herzen wiederbelebt und erfolgreich transplantiert. Mit einer neuen Methode konnte ein Team um den Kardiologen Peter MacDonald vom St. Vincent Hospital in Sydney drei Patienten zu einem neuen Herzen verhelfen.

Gemeinsam mit Experten des Victor Chang Cardiac Research Institute nutzte MacDonalds Team dafür eine besondere Technik: Herzen, die maximal seit 20 Minuten nicht mehr schlugen, kamen nach der Entnahme in eine tragbare Maschine mit einer Speziallösung. Dann wurden sie an einen neutralen Kreislauf angeschlossen, wieder zum Schlagen gebracht und transplantiert. Die Mediziner nennen ihre Vorrichtung auch „Herz in der Box“.

Bis auf die ersten Transplantationen in den Sechzigerjahren und bis auf drei Fälle bei Kindern seien bislang stets Herzen verpflanzt worden, die im Körper ihres Spenders nach dessen Hirntod noch schlugen, sagte MacDonald. Die noch lebenden Herzen werden dann auf Eis gelegt und eilig zum wartenden Patienten gebracht. Der Vorteil der neuen Methode: Mit dem „Herz in der Box“ können nicht nur bereits stillstehende Herzen verwendet werden, sie können auch über eine längere Strecke und Zeit transportiert werde […]

Quelle/weiter: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/transplantation-aerzte-verpflanzen-erstmals-tote-herzen-a-999064.html

Growing a blood vessel in a week

The

technology for creating new tissues from stem cells has taken a giant leap forward. Three tablespoons of blood are all that is needed to grow a brand new blood vessel in just seven days. This is shown in a new study from Sahlgrenska Acadedmy and Sahlgrenska University Hospital published in EBioMedicine.

Just three years ago, a patient at Sahlgrenska University Hospital received a blood vessel transplant grown from her own stem cells.

Suchitra Sumitran-Holgersson, Professor of Transplantation Biology at Sahlgrenska Academy, and Michael Olausson, Surgeon/Medical Director of the Transplant Center and Professor at Sahlgrenska Academy, came up with the idea, planned and carried out the procedure.

Missing a vein

Professors Sumitran-Holgersson and Olausson have published a new study in EBioMedicine based on two other transplants that were performed in 2012 at Sahlgrenska University Hospital. The patients, two young children, had the same condition as in the first case — they were missing the vein that goes from the gastrointestinal tract to the liver. […]

Quelle/weiter: http://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141024101256.htm