Drahtlose Hirn-zu-Hirn Kommunikation über das Internet

Ein Team von Wissenschaftlern aus Spanien, Frankreich und den USA haben eine Studie veröffentlicht, in der sie eine direkte Kommunikation zwischen den Gehirnen zweier Versuchsteilnehmer ermöglicht haben. Bei einer Versuchsperson wurde hierbei ein Signal durch Elektroenzephalografie (EEG) aufgenommen und über das Intenet zu einer zweiten Versuchsperson übertragen, bei der durch Transkraniale Magnetstimulation (TMS) als Reaktion auf das Signal die Wahrnehmung von Lichtblitzen stimuliert wurde. Beide Techniken sind nicht-invasiv, kommen also ohne Operationen oder Implantate aus. Zur Zeit ist der Effekt noch sehr simpel und wohl kaum zur effizienten Kommunikation geeignet (die Forscher berichten von einer „Bandbreite“ von 2 bits pro Minute), zeigt aber, dass inzwischen sowohl Hirn-Computer Interfaces (BCI) als auch Computer-Hirn Interfaces (CBI) technisch möglich sind.

Quelle: PLoS (http://dx.doi.org/10.1371/journal.pone.0105225.g001), veröffentlicht unter (CC BY 2.5 - http://creativecommons.org/licenses/by/2.5/)

Quelle: PLoS ONE, veröffentlicht unter (CC BY 2.5)

Bereits vor einem Jahr hatten Wissenschaftler der Universität von Washington über ein Experiment berichtet, bei dem ein Versuchsteilnehmer in einem ähnlichen Versuchsaufbau den Arm eines anderen Menschen über das Internet „fernsteuern“ konnte (Berichte auf engadget.de und golem.de).

Quelle: PLoS One (auf Englisch) via 2045 Initiative (facebook)

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