„Roboter-Revolution“ wird in Japan Regierungssache

Laut Spiegel online:

Roboter sollen nicht mehr nur vorrangig in der Industrie wie der Autoproduktion eingesetzt werden, sondern künftig verstärkt auch in traditionellen japanischen Gasthäusern, Hotels, Lieferdiensten, dem Pflegesektor und anderen Dienstleistungsbereichen arbeiten. So hieß es am Donnerstag beim ersten Treffen eines neuen Regierungsausschusses zur „Verwirklichung einer Roboter-Revolution“.

Hintergrund: Aufgrund sinkender Bevölkerungszahlen droht in Japan ein Arbeitskräftemangel. Roboter, die den Menschen „simple und harte Arbeit“ abnehmen, sollen so zum Wirtschaftswachstum beitragen.

ARMAR III

Photo: Jan Henning Peters

Wäre das nicht auch eine Idee für das „Fachkräftemangel“-geplagte Hochtechnologie-Land Deutschland ? Ich selber hatte letzte Woche in Göttingen eine Begegnung mit „ARMAR III“, einen experimentellen humanoiden Roboter, der am Karsruher Institut für Technologie entwickelt wird, und einfache Aufgaben zum Beispiel im Haushalt ausführen soll. In der Vorführung konnte ARMAR nach Sprachanweisungen Gegenstände von der Arbeistfläche oder aus dem Kühlschrank der extra aufgebauten Küche aufheben und weiterreichen. Aber auch komplexere Tätigkeiten wie das einräumen einer Spühlmaschiene und das anrühren von Kuchenteig soll der Roboter bereits beherrschen.

Es wäre übrigens schön, wenn Spiegel online derartige High-Tech Maschinen nicht durchgängig als „Blechkameraden“ verunglimpfen würde.

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